3. Medizinische Verbrechen an Zwittern
By Zwischengeschlecht.org on Friday 10 September 2010, 21:54 - Permalink
Bis heute werden Kinder, die mit "auffälligen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt kommen, zu 90% ohne ihre Einwilligung an ihren "abnormalen" Genitalien kosmetisch zwangsoperiert, zwangskastriert und/oder (pränatalen) Zwangshormon"therapien" unterzogen, um ihr "uneindeutiges" Geschlecht zu "vereinheitlichen".
Danach werden sie systematisch angelogen, um ihnen ihr ursprüngliches Geschlecht zu verheimlichen. Auch den Eltern wird die ganze Wahrheit regelmässig vorenthalten.
>>>
Liste Menschenrechtverletzungen durch die Medizyner (Schattenbericht
2008)
Obwohl diese medizinisch nicht notwendigen Zwangseingriffe
seit 1950 in Kinderkliniken systematisch praktiziert werden, wurde ihre
angebliche "Wirksamkeit" in diesen 60 Jahren nie klinisch
getestet. Noch die heute aktuellen
AWMF-Leitlinien befindet sich unverändert auf der niedrigsten
Evidenzstufe S1; nach wie vor werden alle "Behandlungen" als
unkontrollierte "Heilversuche" durchgeführt.
>>>
"Weder Evidenz noch medizinische Indikation" (Dr. med. Jörg
Woweries)
>>>
Medizinische Versuche an Menschen (Schattenbericht 2008)
Nach dem Chirurgen-Motto „It‘s easier to make a hole than to build a
pole“ (es ist einfacher, ein Loch zu graben, als einen Mast zu bauen)
wurden die meisten ‚zu Mädchen gemacht‘. Dabei wird eine zu grosse Klitoris
resp. ein zu kleiner Penis operativ verkleinert oder gar
amputiert. Umgekehrt werden heute vermehrt "operative
Penisaufrichtung" und "Neubildung der Harnröhre" versucht; letzteres dürfte
heute die häufigste Diagnose für kosmetische Genitaloperationen sein
("Hypospadiekorrekturen").
Sowohl bei den "Korrekturen in Richtung weiblich" wie auch bei den "Korrekturen in Richtung männlich" nehmen die Mediziner jedes Mal in Kauf, dass das sexuelle Empfinden vermindert oder gänzlich zerstört wird, verbunden mit vorher nicht existierenden Problemen im harnableitenden System. Selten bleibt es zudem bei einer einzelnen Operation, wegen sehr hohem Komplikationsrisiko (z.B. bei "Hypospadie" bis zu 57%) muss meist mehrfach "nachgebessert" werden.
Solche "kosmetischen" Genitaloperationen werden spätestens seit 1996 auch in Deutschland von Überlebenden als Genitalverstümmelung angeprangert.
>>> Vortrag Prof. Radmayr
(PDF-Download 1.37 MB – WARNUNG: Operationsbilder!)
>>> Vortrag
Prof. Mouriquand (PDF 1.79 MB – WARNUNG:
Operationsbilder!)
>>>
Genitalverstümmler und Zwangsoperateure in Baden-Württemberg
>>>
Aktion & Offener Brief "APE-AGPD 2010", Augsburg 5.11.10
Zusätzlich werden viele Zwitter unter Vorspiegelung eines angeblich pauschalen „Krebsrisikos von 30%“ flächendeckend „prophylaktisch“ kastriert, d.h. es werden ihnen die gesunden, Hormone produzierenden inneren Geschlechtsorgane entfernt, was eine lebenslange Substitution mit körperfremden Hormonen zur Folge hat, die zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen kann. Dies umso mehr, als bei der "Hormonersatztherapie" oft andere Hormone verabreicht werden, als die wegoperierten körpereigenen "Hormonfabriken" ursprünglich produzierten.
Sämtliche verabreichten Hormonpräparate wurden für diese Anwendungen weltweit nirgends und nie von einer Arzneimittelbehörde geprüft und folglich auch nicht freigegeben (sog. unkontrollierter "Off-Label Use").
Bis heute werden zwangskastrierte Zwitter regelmässig gezwungen, adäquate Ersatzhormone aus der eigenen Tasche zu bezahlen.
>>> Krebslüge &
Zwangskastrationen an Zwittern
Seit 30 Jahren werden potentielle Zwitter bereits im Mutterleib
pränatalen Zwangshormontherapien mit Dexamethason unterzogen.
Dabei kommt wegen der pauschalen Anwendung "auf Verdacht hin" auf jeden
zwangsbehandelten Zwitter sieben weitere zwangsbehandelte Nicht-Zwitter.
Auch diese "Therapie" wurde nie klinisch getestet noch von
Arzneimittelbehörden freigegeben ("Off-Label Use"). Obwohl mehrere Studien
häufige und gravierende Nebenwirkungen sowohl an Zwittern wie
auch an irrtümlich verdächtigten Nicht-Zwittern belegen (u.a. verlangsamte oder
ausbleibende motorische und geistige Entwicklung, 8-fache Hospitalisierungsrate
im ersten Lebensjahr, nicht abgestiegene Hoden bei männlichen Neugeborenen),
wird diese Methode nach wie vor widerrechtlich als faktischer Standard
propagiert und angewandt.
(Vgl. Sharon E. Sytsma: "The Ethics of Using Dexamethasone", in: Sytsma
(Hrsg.): Ethics and Intersex, Springer 2006, S. xxiv >>> PDF sowie
S. 241-258)
>>>
Dexamethason: EthikerInnen gegen pränatale
Zwangsbehandlungen

>>>
Präsentation BMBF-Studie mit 434 Proband_innen (2009)
Nach wie vor werden 90% aller erkannten Zwitter spätestens als Jugendliche durchschnittlich mehrfach ohne ihre Einwilligung kosmetisch genitaloperiert. Die meisten Überlebenden tragen massive physische und psychische Schäden davon, unter denen sie ein Leben lang leiden. Obwohl Überlebende diese unmenschlichen Praktiken seit bald 20 Jahren öffentlich anprangern und die verheerende Folgen der Zwangsbehandlungen auch durch BMBF-Studien mehrfach belegt sind, halten PolitikerInnen und Medizyner stur an den menschenrechtswidrigen Zwangsoperationen an Kindern fest (auch wenn letztere es mittlerweile gern öffentlich abstreiten).









