1. Zwitterdemo vor dem Kinderspital Zürich, 06.07.2008
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Menschenrechte auch für Zwitter!Mindestens jedes 1000. Neugeborene kommt mit "auffälligen" bzw. "uneindeutigen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt. Bis heute gibt es keine verlässlichen Erhebungen. Laut medizinischen Lehrbüchern leben allein in Deutschland  80’000 bis 120’000 sogenannte Zwischengeschlechtliche, Zwitter, Hermaphroditen, "Intersexuelle" oder Menschen mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen.

(Die neue medizinische Bezeichnung "DSD" = "Disorders of Sex Development" = "Störungen der Geschlechtsentwicklung" wird von den meisten vehement abgelehnt, da sie sich dagegen wehren, als "gestört" bezeichnet und "behandelt" zu werden.)

Bis zum heutigen Tag werden 90% dieser Kinder medizinisch nicht notwendigen, verstümmelnden Genitaloperationen ausgesetzt – allein in Deutschland JEDEN TAG mindestens eines!

>>> Kosmetische Genitaloperationen an Kindern: Typische Diagnosen und Eingriffe

Juristisch, politisch und sozial werden Zwitter nach wie vor unsichtbar gemacht und ihrer (Menschen-)Rechte beraubt, insbesondere des zentralen Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit, Selbstbestimmung und Würde.

Die systematische und massive Natur der Menschenrechtsverletzungen an Zwittern macht deren sofortige Beendigung zu einem dringenden Vorhaben. Jeder Tag warten verlängert die Liste der Opfer.

Die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org kämpft für ein gesetzliches Verbot von kosmetischen Genitaloperationen an Intersex-Kindern und -Jugendlichen und für "Menschenrechte auch für Zwitter!".